ZEITERFASSUNG PFLICHT

Zeiterfassung – Pflicht seit 2022

Seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 gilt in Deutschland eine verbindliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. Zeitbro macht die Einhaltung mühelos – mit automatischer Pausenberechnung und einem lückenlosen Stundenkonto.


PFLICHT

Ist Zeiterfassung Pflicht? Das BAG-Urteil 2022

Ja. Mit seinem Grundsatzbeschluss vom 13. September 2022 (Az. 1 ABR 22/21) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) klargestellt, dass Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet sind, ein System zur Erfassung der gesamten Arbeitszeit einzuführen. Das Gericht stützte sich dabei auf ein EuGH-Urteil von 2019 (Rechtssache C-55/18), das EU-Mitgliedstaaten zur Einführung objektiver, verlässlicher und zugänglicher Zeiterfassungssysteme verpflichtet. Das ist keine Rechtsberatung – im Zweifel hilft eine Fachperson weiter.

Die Pflicht gilt unmittelbar, auch ohne ausdrückliche gesetzliche Detailregelung. Wer keine Aufzeichnungen führt, riskiert Nachweisschwierigkeiten und rechtliche Konsequenzen. Zeitbro ist ein einfaches Werkzeug, mit dem Angestellte und Freelancer ihre Zeiten eigenständig und lückenlos festhalten.


GESETZ

Was das Arbeitszeitgesetz verlangt

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) setzt die inhaltlichen Grenzen: Die werktägliche Arbeitszeit darf acht Stunden nicht überschreiten – eine Verlängerung auf zehn Stunden ist möglich, wenn der Ausgleich innerhalb von sechs Monaten erfolgt. Außerdem schreibt das ArbZG Mindestpausen vor: bei mehr als sechs Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten.

Nur wer seine Zeiten exakt aufzeichnet, kann nachweisen, dass diese Grenzen eingehalten werden. Zeitbro rechnet die gesetzlichen Pausen automatisch an und signalisiert, wenn die Tagesschwelle überschritten wird – ohne dass du selbst nachrechnen musst.

  • Maximal 8 Stunden werktäglich (bis 10 Stunden mit Ausgleich)
  • Pflichtpause ab 6 Stunden: mindestens 30 Minuten
  • Pflichtpause ab 9 Stunden: mindestens 45 Minuten
  • Mindestens 11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit nach Feierabend

RISIKO

Was passiert ohne Zeiterfassung?

Ohne dokumentierte Arbeitszeiten fehlt im Streitfall der Nachweis. Ob bei Überstundenvergütung, Urlaubsabrechnung oder einer Betriebsprüfung – wer keine Aufzeichnungen vorlegen kann, steht in der Beweislast. Behörden können Bußgelder verhängen; bei anhaltenden Verstößen sind auch strafrechtliche Folgen möglich.

Für Arbeitnehmer bedeutet fehlende Dokumentation außerdem, dass geleistete Mehrarbeit schwer durchsetzbar ist. Freelancer und Selbstständige verlieren ohne Zeitnachweis die Grundlage für Rechnungen und Kundenkommunikation. Zeitbro schließt diese Lücke mit minimalem Aufwand.


LÖSUNG

So bleibst du mit Zeitbro konform

Zeitbro ist auf die Bedürfnisse von Angestellten, Pendlern und Freelancern zugeschnitten. Du startest den Tag mit einem Klick, Zeitbro zeichnet Beginn, Ende und Pausen auf – automatisch nach ArbZG-Vorgaben berechnet. Dein Stundenkonto zeigt dir jederzeit, wie viele Überstunden aufgelaufen sind.

Am Monatsende exportierst du eine lückenlose Auswertung als CSV oder PDF. Das reicht als Eigenbeleg und gibt dir einen klaren Überblick über deine geleisteten Stunden. Kein Excel, keine manuelle Nachkalkulation – nur zwei Klicks täglich.


FAQ

Häufige Fragen zur Zeiterfassungspflicht



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